Unsere Betriebssparte Abwasserentsorgung umfasst zur Zeit ca. 160 Km Kanalleitungsnetz, die zentrale Abwasserreinigungsanlage in Braach, eine Mischwasserbehandlungsanlage in Schwarzenhasel und zahlreiche Regenrückhaltebecken im gesamten Stadtgebiet.

Die zentrale Abwasserreinigungsanlage im Stadtteil Braach wurde in der Zeit von 1992 bis 1996 komplett erweitert und umgebaut. Hier werden die Abwässer des gesamten Stadtgebietes behandelt. Die Leistung (Nenngröße) beträgt zur Zeit 34.000 Einwohnergleichwerte.

Die ehemaligen Kläranlagen in Schwarzenhasel und Lispenhausen wurden zu Regenrückhaltebecken umgebaut. Des Weiteren erstand auf dem Gelände der ehemaligen Kläranlage Schwarzenhasel ein Mischwasserbehandlungsbiotop mit 1.400 m³ Speicherkapazität.

Nachstehend möchten wir Sie über die geschichtliche Entwicklung der Rotenburger Kläranlagen informieren:

Die Stadt Rotenburg baute nach dem Krieg eine rein mechanische Kläranlage (Emscher-Anlage) unterhalb der Jacob-Grimm-Schule. Diese Anlage erfüllte nach der damaligen Auffassung vom Reinigen von Abwasser die sogenannten “Regeln der Technik”. Durch die Entwicklung Rotenburgs, die Gebietsreform verbunden mit der Angliederung von 8 Stadtteilen und durch den Bevölkerungszuwachs reichte diese mechanische Kläranlage nicht mehr aus. Eine Neuplanung wurde 1973 erstellt und in der Zeit bis 1976 in den politischen Gremien der Stadt äußerst gegensätzlich diskutiert. Auf Grund der wasserrechtlichen Genehmigung von 1975 konnte dann 1977 mit dem Bau der neuen Kläranlage unterhalb des Stadtteils Braach begonnen werden. Diese, nach dem neuesten Stand der “allgemein anerkannten Regeln der Technik” errichtete mechanisch, biologische Kläranlage, wurde im Herbst 1980 in Braach in Betrieb genommen.

Die Stadtteile des Haselgrundes hatten sich Mitte der 60er Jahre zu dem “Abwasserverband Haselgrund” zusammengeschlossen, die Ortslagen kanalisiert und unterhalb von Schwarzenhasel (etwa gegenüber der Ziegelei Abhau) eine gemeinsame mechanisch, biologische Kläranlage (Schreiber-Anlage).

Lispenhausen hatte ab Mitte 1960 die Ortslage fertig kanalisiert und unterhalb der Bahn eine mechanisch, biologische Kläranlage errichtet, die Anfang der 70er Jahre in Betrieb ging.

Braach besaß eine mechanische Kläranlage, die Ortslage war zufriedenstellend kanalisiert. Diese überalterte und überlastete Anlage wurde im Rahmen des Neubaues der großen Anlage ausgeschaltet; Braach wurde sofort an das neue System angebunden.

Die Stadtteile Atzelrode und Mündershausen hatten weder Kanalisation noch Kläranlagen; die Abwasserreinigung erfolgte hier ausschliesslich durch Hauskläranlagen, die allerdings fast gänzlich den “Regeln der Technik” nicht mehr entsprachen. Inzwischen sind beide Stadtteile ordnungsgemäß kanalisiert und an das “Rotenburger System” angeschlossen.

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